Einleitung
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„Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache“ sagte Voltaire. Wirklich? Steht dem nicht das Streben gegenüber, einen Entwurf auf den reinen, klaren, von fremden Zutaten und Einflüssen befreiten Ausdruck zu führen? Auf den Punkt gebracht, rein und schön? Oder entsteht dadurch erst die Leere, die, vielkritisiert Architektur vielen unverständlich macht und Identität missen lässt, statt sie zu stiften? Die so reduziert ist, dass sie keine Erzählung, kein Bild mehr vermittelt? Mit dem Blick auf das aktuelle Architekturgeschehen sind Bestrebungen zu erkennen, einer Nüchternheit den Rücken zu kehren und mit starker Geste wieder Emotion zu erzeugen. Notwendig?