Einleitung
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Der architektonische Entwurf bietet die räumlich-funktionale Lösung einer gestellten Bauaufgabe. Gleichzeitig interpretiert er den Inhalt des Gebäudes, er gibt ihm also eine Bedeutung. Der notwendige analytisch-kreative Entwurfsprozess erfordert einen objektiven Blick auf die Aufgabe, frei von eigenen Wünschen oder gar Ängsten.
Gleichzeitig braucht der Architekt eine persönlich geprägte Haltung, um überhaupt entwerfen zu können. Wo liegen die Grenzen zwischen selbstbezogenem Ausdrucksdrang einerseits und austauschbarer Identitätslosigkeit andererseits.
Wo bleibt das Ego des Gestalters, sein Genius, im Spannungsbogen zwischen Triebfeder und Blockade?

Das 47. BDA Wechselgespräch Schööön ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung für die Fachrichtung Architektur mit einem Umfang von 1,5 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.