20 Apr 2026

73. Wechselgespräch

firmitas, utilitas, hemdsärmligkeit? – Ästhetik im Wandel?

BEGINN: 19 Uhr

MIT:
Jórunn Ragnarsdóttir, Berlin, Stuttgart
Max Dudler, Berlin, Frankfurt, München, Zürich
Peter Grundmann, Berlin

MODERATION.
Peter Cachola Schmal, Frankfurt am Main

„Mutig, echt, fast schon unverschämt?“ titelten die Medien jüngst fragend zur Entscheidung des DAM Preises für Architektur 2026. Die NZZ verstieg sich sogar zu dem Resümee: „Weshalb Schönheit in der Architektur keine Rolle mehr spielt.“ Lösen aktuelle Jurybegründungen wie „hemdsärmlige Leichtigkeit“ für Preisträgerprojekte Vitruvs drei Begriffe ab, die einst ausreichend schienen für die Bestimmung des grundlegenden Wesens guter Architektur? Sind Festigkeit, Nutzen und Schönheit immer noch die Gradmesser für „richtige“ oder gar „schöne“ Architektur – oder muss angesichts eines rasant stattfindenden geopolitischen und ökologischen Wandels eine neue Ästhetik hervorgebracht werden?

Ein Paradigmenwechsel in der Architektur? Matthias Alexander beklagt im Feuilleton der FAZ unter der provokanten Überschrift „Verlässlich hässlich“ eine „Abwesenheit von Schönheit“, die die sozial-ökologisch korrekten Meinungsführer der Szene verursachten – und dass im architektonischen Zusammenspiel von Gemeinschaft und Gesellschaft etwas nicht stimme. Grund genug, darüber zu diskutieren.

Das 73. BDA Wechselgespräch „firmitas, utilitas, hemdsärmligkeit? – Ästhetik im Wandel?“ ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung für die Fachrichtung Architektur mit einem Umfang von 1,5 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekt*innen/Stadtplaner*innen im Praktikum anerkannt. Bitte registrieren Sie sich zum Beginn des Streams über den eingeblendeten Link / QR-Code. Bitte halten Sie hierfür Ihre Nummer in der Architektenliste bereit. Zum Ende des Gesprächs benötigen wir eine weitere Rückmeldung von Ihnen, zur Bestätigung der Teilnahme.

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