20 Jul 2026

Ulf Meyer: »Das Japanische in der Architektur« von Isozaki Arata

Im Frühjahr war der BDA Baden-Württemberg auf Exkursion in Japan. Der BDA Baden-Württemberg lädt zum offenen Nachtreffen mit einem besonderen Highlight ein: Reiseleiter Ulf Meyer, Architekturkritiker und Kenner ostasiatischer Architektur, ist zugleich Mitherausgeber und Kommentator der deutschen Erstausgabe von Isozaki Aratas »Das Japanische in der Architektur« (Kenchiku ni okeru »nihon teki na mono«)  

Isozaki Arata (1931–2022), Pritzker-Preisträger und einer der bedeutendsten Denker der japanischen Architektur, geht der Frage nach, wie »das Japanische« in der Architektur überhaupt entstand – und wie es sich im Bewusstsein der Betrachtenden festsetzte. Sein Bogen reicht vom 7. bis ins 20. Jahrhundert und berührt die ästhetischen Prinzipien von Wabi-Sabi ebenso wie das Prinzip von Raum und Leere (Mu) und die Wechselwirkungen zwischen chinesischer, westlicher und japanischer Baukultur.

Ulf Meyer, geboren 1970 in Berlin, ist ein Dozent und Autor im Bereich Architektur und Stadt. Nach dem Studium der Architektur an der TU Berlin und am IIT in Chicago kam er zu Shigeru Ban Architects nach Tokyo. Er ist Autor des Architekturführers Tokyo (DOM Publishers, Berlin, 2018) und schreibt seit Jahren für Zeitungen wie die FAZ und die NZZ über Architektur in Japan und anderswo. Er hat an Hochschulen in den USA, Taiwan und Deutschland Architektur unterrichtet.
 

Die Veranstaltung ist offen für alle – Freier Eintritt – Keine Anmeldung erforderlich 

 

Beginn: 18 Uhr

Ort: Wechselraum, Friedrichstraße 5, 70174 Stuttgart