15 Mai 2017

41. Wechselgespräch

Vorfahrt – Verkehrsplanung vor Stadtplanung

Beginn 19 Uhr
mit Klaus-Jürgen Ammer, Stadt Mannheim, Fachbereich Stadtplanung
Philipp Krass, berchtoldkrass space&options, Karlsruhe
Beat Suter, Metron AG, Brugg
Moderation: Dr.-Ing. Ursula Baus, Architekturpublizistin, Stuttgart

Die autogerechte Stadt ist ideologische Vergangenheit, aber die Auswirkungen zeigen sich nach wie vor als schlecht verheilte Wunden in unseren Städten. Oft gibt der Zuschnitt nicht mehr benötigter Gleisfelder die Umrisse neuer innerstädtischer Bauquartiere vor. Auch heute noch sind bei der Erschließung neuer Quartiere und Flächen Infrastrukturplaner oft die ersten, die entscheidende Raum- und Stadtentwicklungs-Weichen stellen. Deshalb wünscht man sich, dass sich Verkehrs- und Stadtplaner über Ämter- und Referatsgrenzen hinweg gemeinsam mit der Planung neuer und Überplanung älterer Entwicklungsflächen befassen. Wo und wie funktioniert das schon? Wir stellen uns Fragen: Wo liegt die Messlatte für erfolgreiche, integral geplante Entwicklungsprojekte? Und gibt es Rezepte für gleichberechtigte Planungsstrategien, die nicht das Eine ohne das Andere denken? Was gilt: Vorfahrtsregelung oder planerischer „Common Space“? Aus der Sicht eines Verkehrs-, eines Raum- und eines Stadtplaners werden Konfliktpotentiale benannt und erfolgreiche Strategien vorgestellt.

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Presse

05 Jul 2017, der architekt 2/2017
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